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Der fantastische Planet
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Zu Beginn des Filmes sieht man eine Mutter, die mit Ihrem Baby im Arm durch die Landschaft rennt. Sie versucht, einen Hügel hinaufzulaufen, aber eine riesige blaue Hand kommt aus dem Nichts und stößt sie immer wieder den Hügel hinunter. Ist das die Hand eines gelangweilten Gottes? Nun nimmt die Hand die Mutter hoch, lässt sie zappeln und dann herunterfallen. Die Mutter stirbt, unbeabsichtigt. Bald erfahren wir, dass die Hand zu einem Mitglied einer blauhäutigen,
superintelligenten Art von Außerirdischen gehört, den Draags.
Die Draags sind die kalten, emotionslosen Die Draags verbringen einen großen Teil ihres Daseins, indem sie ihr Bewusstsein in farbenfrohen Seifenblasen über die Planetenoberfläche segeln lassen. Sie verbinden und verzerren ihre Körper in einem Ritual, das sie Imagination nennen. Sie erwerben ein Gemeinschaftswissen durch ein geistige Lehrmaschine, die sicherstellt, dass auch die Kinder schon kleine Genies werden. Auf ihrem Planeten leben gefährliche Lebewesen, aber das berührt die fernen Draags nur wenig. Für ihre Gesellschaft scheint das einzige, andauernde Problem die Existenz einer Rasse, die sie Oms (wahrscheinlich vom französischen hommes) nennen, zu sein. Eine Spezies winzig kleiner rosahäutiger Zweibeiner, die sie von einem Trip zu einem Planeten, den sie Terra nennen mitgebracht hatten. Die Oms entkommen immer wieder ihren Herren und vermehren sich auf alarmierende Weise. Ihr Lebenszyklus ist wesentlich schneller, als der der Draags. Sie stehlen Essen und zerstören Besitztümer. So gibt es wild lebende und gezähmte Arten von Oms auf Ygam. Die gezähmten Oms sind jedoch nur Spielzeuge für die Kinder der Draags. Sie dienen zum Zeitvertreib und werden für Schaukämpfe untereinander benutzt.
Das Om-Baby Terr wird von einem weiblichen Draag namens Tiwa, der Tochter des Stadtverwalters, adoptiert. Tiwa mag es, ihr kleines Haustier in verschiedenen Arten von Pierrot-Kostümen zu kleiden. Sie liebt ihr Haustier abgöttisch und trägt es ständig bei sich, auch bei ihren mentalen Lektionen. Durch einen Zufall übertragen sich Tiwas Lektionen auch in Terrs Gehirn. Auf diese Weise lernt er sehr viel über die Gesellschaft der Draags und über den Planeten Ygam. Langsam kommt Tiwa in das Alter, wo sie in die Meditation eingeführt wird. Nun wird ihr Interesse an Terr langsam geringer. Ihre Eltern verbieten ihr, Terr bei ihren Lektionen bei sich zu haben. Mit fünfzehn Jahren beschließt Terr, fort zulaufen. Er entkommt mit einer Lernmaschine der Draags. Auf seiner Flucht trifft er auf die wilden Oms, die in einem nahen Park leben. Dort wird er anfangs nicht gerade freundlich aufgenommen. Die wilden Oms leben wie die Wilden. Nachdem Terr von ihnen in einem Zweikampf (dazu werden Kamptiere um die Hüfte geschnürt) getestet wurde wird er einer ihrer Führer. Da er die Sprache der Draags in Wort und Schrift beherrscht ist er von großem Nutzen. Mit Hilfe der Lernmaschine, die Terr von den Draags mitgehen ließ lernen die Oms nun das Wissen der Draags kennen. So beginnt die Gesellschaft der Oms sich von einem fast Neanderthaler mäßigem Lebensstil zu einer eher sozial orientierten Lebensform zu entwickeln, die sogar die Draags angreift. Die Draags, erschrocken über die gewachsene Om-Bevölkerung, beschließen, diese ein für alle mal auszurotten. Dazu benutzen sie eine Vielzahl eigenartiger Erfindungen. Um der Gasausrottung durch die Draags zu entgehen flüchten die Oms mit zwei alten, fitgemachten Raketen der Draags zum fantastischen Planeten. Dort machen sie eine unglaubliche Entdeckung: Es stehen riesige kopflose Torsos dort auf einer Ebene. Dies ist der Platz für die Verbindung der Draags mit den Halbgöttern dieses Planeten. Die Draags gelangen in ihrer Meditation durch eine Art Seifenblase auf den fantastischen Planeten und zu den Schultern dieser Statuen. Dort suchen sie sich das passende Geschlecht. Nun beginnen die Statuen in Paaren ein Ritual zu tanzen, das diesen Astralwesen die notwendige Körperlichkeit zur Erhaltung ihrer Art gibt. Da die Oms Gefahr laufen, von den tanzenden Kreaturen zermalmt zu werden, eröffnen sie von den Raumschiffen aus das Feuer mit ihren Strahlgewehren. Auf diese Weise wird die meditative Verbindung mit den Draags unterbrochen. Mit dieser Tatsache konfrontiert leiten die Draags sofort Vermittlungen mit den Oms ein, denen ein Frieden folgt, welcher auf einer neuen Ordnung gegründet wird: Ein künstlicher Satellit, Erde genannt (zu Ehren des ehemaligen Heimatplaneten der Oms), wird in die Umlaufbahn von Ygam gesandt. Künftig sind beide Kulturen frei und leben in Harmonie miteinander.
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